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Work-Life-Balance im Europa-Vergleich

Im letzten Jahr stellte die Europäische Kommission einen Vorschlag zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige vor. Dabei geht es insbesondere darum, Frauen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen. Darüber hinaus wird dabei das Ziel verfolgt für alle europäische Länder einen Mindeststandard für eine ausgewogene und gerechte Work-Life-Balance zu schaffen.

Wie bereits aus dem Vorschlag der Europäischen Kommission hervorgeht, unterscheiden sich einige Länder der EU bezüglich der Work-Life-Balance-Standards enorm. Laut OECD sind die Niederlande allen voran, da hier nur etwa 0,5 % der Bevölkerung über 50 Stunden die Woche arbeiten. Neben den Niederlanden zeichnen sich Dänemark, Frankreich und Spanien durch eine ausgewogene Work-Life-Balance der Bevölkerung aus.

Work-Life-Balance

Deutschland ist im OECD Vergleich dicht hinter Norwegen und sogar vor Schweden platziert. Diese Länder werden vor allem so hoch eingestuft, da sie unter dem OECD Durchschnitt für lange Wochenarbeitszeiten liegen. Durchschnittlich arbeitet 12,6% der EU-Bevölkerung mehr als 50 Stunden die Woche. In Norwegen beispielsweise trifft dies nur auf ca. 3,2 % der Beschäftigten zu. Exemplarisch für Ländern, die eine weniger gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben aufweisen sind Großbritannien und Polen.

Von anderen Ländern lernen

Die Integration von Work-Life-Balance-Maßnahmen hängt in jedem Land von Politik und Wirtschaft ab und unterscheidet sich daher in vielen europäischen Ländern. Um einen gemeinsamen Standard anzustreben verweisen große Unternehmen und Stiftungen aus Deutschland darauf hin, von anderen „erfolgreichen“ Ländern zu lernen, sich also an deren Work-Life-Balance-Konzepten zu orientieren. Die Bertelsmann Stiftung führt diesbezüglich einige Beispiele auf.

Um für Frauen mit Kindern die Erwerbstätigkeit attraktiver zu machen, änderte Schweden beispielsweise seine Familienpolitik bereits in den 1980er Jahren. Ziel war vor allem die Geburtenrate zu erhöhen und Frauen allgemein gleichwertig in die Arbeitswelt zu integrieren. Um das zu erreichen wird beispielsweise die Kinderbetreuung in Schweden stark subventioniert unter der Bedingung, dass beide Elternteile arbeiten oder studieren. So wird der Anreiz geschaffen auch mit Kindern erwerbstätig zu bleiben. Mit solchen Maßnahmen soll Frauen in Schweden bis heute die Vereinbarkeit von Kindern und einer vollständigen Beschäftigung ermöglicht werden.

In Deutschland sind bereits viele Unternehmen bemüht Maßnahmen für eine ausgewogene Work-Life-Balance zu integrieren. Zu den Maßnahmen zählen häufig eine betrieblich unterstützte Kinderbetreuung oder betriebliche Sportangebote.

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